Kleinkindgruppen leisten einen entscheidenden Beitrag für eine moderne Gesellschaft. Sie bieten nicht nur die Freiheit sich nicht mehr zwischen Beruf oder Familie entscheiden zu müssen, sondern erfüllen vor allem einen wichtigen Bildungsauftrag in Form der Elementarförderung von Kleinkindern. Ein frühes Miteinander in einem strukturierten Umfeld ermöglicht den Kindern eine frühe Ausbildung sozialer Kompetenzen und fördert nachweislich auch die Entwicklung der Kinder, durch gegenseitiges Lernen voneinander.
Situationsorientierten Ansatz trifft Praxis
UNSER
PÄDAGOGISCHES
VERSTÄNDNIS


Als Grundlage dient das Verständnis des Zusammenspiels zwischen einerseits den Lernbedürfnissen des Kindes aus sich selbst heraus und andererseits den vorbereiteten Lernimpulsen durch das pädagogische Fachpersonal. Richtungsweisend ist dabei das Kind selbst und seine Interessen. Die pädagogische Fachkraft beobachtet das Spiel- und Lernverhalten des Kindes und findet darin Ansätze weitere pädagogische Impulse zu setzen. Die laufende, auf Entwicklung ausgelegte, Dokumentation und daraus ableitende neue Maßnahmen zu erarbeiten, sind die Aufgaben der pädagogischen Fachkraft.
Was sieht man, wenn man ein Kind bei Spielen beobachtet? Ist es ein Mensch der Anleitung braucht oder aber bereits eine Persönlichkeit, die sich frei entwickelt? Um diese hier vereinfachte Kernfrage dreht sich das pädagogische Konzept des Bild vom Kind. Wir definieren das Kind in unserer Einrichtung als ein kompetentes Individuum mit einem von Geburt an gegebenen Wissensdurst. Unsere Aufgabe ist es die individuellen Bedürfnisse, Talente oder Begabungen zu erkennen und als Vertrauenspersonen zu stimulieren und zu fördern.
Die Kinder dort abholen wo sie gerade stehen - vollkommen individuell

Unsere Krabbelgruppen folgen primär dem situationsorientierten Ansatz als pädagogisches Grundkonzept. In diesem Konzept stehen die Themen der Kinder im Mittelpunkt und sind zeitgleich Ausgangspunkt der pädagogischen Arbeit. Im Kern geht es darum, dass Kinder erlebte Erfahrungen und Erkenntnisse verarbeiten und dadurch emotionale und soziale Kompetenzen erlagen.
Das Spiel und die Kommunikation der Kinder geben über dieser Erlebnisse Auskunft und durch Beobachtung und Dokumentation anhand der Bildungsbereiche kann die pädagogische Fachkraft Rückschlüsse ziehen und ggf. Impulse und Schwerpunkte setzen. Das Betreuungspersonal ist dabei weniger Lehrer als vielmehr vertrauensvoller Bildungspartner.
Sicher und neugierig die ersten Schritte durch das Leben zu gehen

Ein weiterer wichtiger Eckpfeiler des situationsorientierten Ansatzes ist die Stärkung des Selbstbewusstseins und der Lebensfreude. Eben durch diese Lebensfreude und Selbstsicherheit stellen Kinder sich Lebenssituationen und haben eine offene Wahrnehmung. Das legt einerseits den Grundstein für eine wissensbegierige, offene Persönlichkeit und stärkt andererseits die soziale Kompetenz, die vor allem in Gruppeneinrichtungen eine zentrale Rolle spielt.
Wir folgen jedoch nicht stur einem pädagogischen Konzept, sondern bedienen uns auch aus dem Werkzeugkasten anderer wissenschaftlicher Ansichten. So ziehen wir aus dem Bereich der Montessori Pädagogik den Grundsatz „Hilf mir es selbst zu tun“ wo, verkürzt dargestellt, die Kinder in ihrer Eigenständigkeit gestärkt werden und dadurch Selbstbewusstsein ausbilden.

UNSERE ARBEIT MIT BADOK
BADOK steht in Salzburg für die schriftliche Bildungs- und Arbeitsdokumentation in der Elementarpädagogik. Sie hilft pädagogischen Fachkräften dabei, die Entwicklung, Interessen und Lernprozesse der Kinder aufmerksam zu beobachten, wertschätzend festzuhalten und die pädagogische Arbeit darauf abzustimmen. Ziel ist es, jedes Kind in seinen Stärken individuell zu begleiten, Bildungsprozesse sichtbar zu machen und auch die Zusammenarbeit mit Eltern zu unterstützen. Unsere Einrichtungen sind BADOK zertifiziert.

BADOK zertifizierte Arbeitsweise
In der Gruppe soll mit den Kindern individuell eine Portfoliomappe gestaltet werden. Das Deckblatt und der Ordnerrücken zieren den Namen und ein Foto. Wichtig ist, dass die Mappen für die Kinder in der Gruppe gut zugänglich sind und sie jederzeit die Möglichkeit haben ihre eigenen Mappen herauszunehmen und sich diese anzuschauen.
Die faktischen Entwicklungsschritte wie zum Beispiel im Bereich der Fein- und Grobmotorik muss von den Pädagoginnen erkannt und dokumentiert werden. Der Fokus wird stark auf das Interesse, Stärken und Kompetenzen des einzelnen Kindes gelegt, um hier auch die Entwicklung allumfassend beobachten zu können.
So einzigartig wie die Kinder sind sollen am Ende auch die Portfoliomappen sein. Es würde uns freuen, wenn diese im Kindergarten gezeigt und weitergeführt werden können. Sie zeigt nicht nur die Stärken, sondern auch die Vorlieben des Kindes und kann wunderbei bei jedem Eltern- und Entwicklungsgespräch herangezogen werden. Alle Kinder dürfen selbstbestimmt sagen, was in ihrer Mappe Platz finden soll. So kristallisiert sich auch von allein heraus, wo eventuell auch noch Handlungsbedarf in der Entwicklung des Kindes ist und wo Kompetenzen noch gestärkt werden sollen.


Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!